Tipps gegen Lärm in Kitas

28.05.2026

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Titelblatt der Ausgabe 2/2026 der Zeitschrift KinderKinder (Foto: Iris Blank)

Ob beim Spielen in der Gruppe oder am Ende des Tages, wenn die Kinder abgeholt werden, der Lärmpegel in einer Kita kann Baustellen-Niveau erreichen. Starker Lärm kann dabei zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Die neue Ausgabe der "KinderKinder" zeigt, was Kindertageseinrichtungen gegen Lärm tun können.

Lärm in Kindertagesstätten belastet Fachkräfte und Kinder. Dauergeräusche setzen den menschlichen Körper unter Stress, eine Folge ist zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Fachkräfte können als Folge schneller gereizt, ungeduldiger und weniger einfühlsam sein. Bei Kindern kann die Lärmbelastung zu Unruhe, Müdigkeit, Erschöpfung, Wut und Kopfschmerzen führen oder zu vermehrten Konflikten untereinander. Wird der Lärm als belastend empfunden, müssen Kindertagesstätten den Ursachen auf den Grund gehen.

Tipps, was Kitas gegen Lärm in den eigenen Räumen tun können:

Eine erste Möglichkeit ist die Überprüfung der Raumakustik. Hallt ein Raum beispielsweise stark, wird die Sprachverständlichkeit beeinträchtigt, was häufig dazu führt, dass lauter gesprochen wird. In diesen Fällen hilft es oft schon, eine raumakustische Sanierung vorzunehmen. Darüber hinaus lassen sich Tagesabläufe anpassen, etwa durch gut geplante Ruhepausen. Auch vermehrtes Spielen in der Natur oder verkleinerte Kinder-Gruppen können den Lärmpegel deutlich senken. Zusätzlich bieten sogenannte Lärmampeln eine hilfreiche Unterstützung, da sie durch das Aufleuchten der Ampelfarben den Lärmpegel sichtbar machen.

Welche Ursachen Lärm im Einzelfall hat und welche Maßnahmen getroffen werden, "am Ende zählt vor allem eins: dass sich die Leitung mit dem Team zusammensetzt und ernsthaft darüber spricht", so Uwe Hellhammer von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen.

Hintergrund "KinderKinder"

Mehr zum Lärm lesen Sie in der neuen Ausgabe von "KinderKinder". Das Magazin für Sicherheit und Gesundheit in Kindertageseinrichtungen erscheint vier Mal im Jahr und wird vertrieben über die regional zuständigen Unfallkassen.

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